Freitag, 14. Juni 2013

Überlegungen zur Rekonstruktion eisenzeitlicher Bekleidung Mitteleuropas

Mal wieder angeregt durch eine Diskussion über Möglichkeiten, einen Peplos auf den Schultern zu schließen, bzw. die Frage, die ein Vereinsmitglied mir zum Schnitt von spätlatenezeitlichen Hosen gestellt hat, habe ich mit etliche Gedanken gemacht.
Im Bereich Mitteleuropas, wie es vereinfachend in der folgenden Grafik grün dargestellt ist, gibt es keine kompletten Kleidungsfunde (wie z. Bsp. im Norden). Auch die Sekundärdarstellung (Beschreibungen, Skulpturen, Abbildungen) sind im Gegensatz zur griechischen und römischen Welt sehr dünn gesät.
Quelle: Keltenwelt-glauberg.de




Nun ist es nicht so, dass es gar nichts gibt. Überall haben sich Reste von Stoffen, zum Teil oxidiert an Metall, in winzigen Stücken erhalten und unter den günstigen Bedingungen von Salzbergwerken z. Bsp. finden sich auch schon mal größere Stücke mit bestimmbaren Farben oder ein abgerissener Ärmel wie in Hallstatt oder im Dürrnberg.





Quelle: www.derstandard.at
Quelle: www.bergbaumuseum.de



 Weitere Info zu diesem Bild:
http://derstandard.at/1328507166231/Uralte-Stoffe-Die-Farben-der-Vergangenheit













Ein Fund wie die Strümpfe vom Riesenferner gehören schon zu den außerordentlichen Glücksfällen und blieben nur unter den besonderen Bedingungen im Gletscher über 2800 Jahre erhalten.

Quelle: oetzi.com


Weiterführende Info hierzu:
http://oetzi.com/de/kleiderfund#kleidung












Vor zu Teil II





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