Montag, 22. April 2013

Röggvarfeldur - die letzte

Der Röggi ist demnächst auf dem Weg nach Island, nachdem er seine Premiere auf der IRM vielbstaunt überstanden hat.
Es gibt einige Erkenntnisse, die ich beim nächsten umsetzen werde, aber davon später. Heute gibt es nur noch ein paar Bilder, die ich auch einer sehr skurrilen Seite gefunden habe. Leider gibt es dort außer den Fotos von äußerst denk- und merkwürdigen Bekleidungsstücken keine Informationen, ich kann also nicht sagen, woher die Bilder oder die abgebildeten Personen sind:
Sheperd with his dogs, 1930s by Rudolf Balogh
  1. vauxvintage:
    Shepherd in Romania



Die Seite heißt übrigens kleidersachen.tumblr.com/ 
Wenn ihr sie anschauen wollt, nehmt euch etwas Zeit, es laden immer neue erstaunliche Stoffgebilde!!!

Kommentare:

  1. Die Bilder lösen bei mir eine Flut von Gedanken und Fragen aus.
    Allen voran als Überschrift - wie kann man da leben ?
    Warum Webpelz, statt gewachsenem Fell ?
    Denn das herstellen des Röggi ist ein Riesenaufwand.

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  2. Ach und die Hunde, die haben etwas von der Augsburger Puppenkiste :o) machen vermutlich aber einen guten Job und jeder einzelne ersetzt einen Mann.

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  3. Meine Gedanken dazu:
    als ich den Röggi in der Hand hielt, war ich erstaunt, wie leicht er ist. Ein Fell derselben Grösse wäre viel schwerer und ausserdem hätte man das Schaf schlachten müssen.

    Röggies waren Exportware und Währungseinheit und waren deshalb standardisiert sowohl in der Grösse als in der Anzahl der Locken.

    Was den Arbeitsaufwand betrifft, fällt mir immer wieder auf, dass man früher anscheinend ganz andere Zeitmassstäbe hatte. Wie schön und sorgfältig wurden die isl. Essnäpfe z.B. beschnitzt, wo ein einfacher Kumpf es auch getan hätte. Eine alte Bäuerin hier hat mir mal gesagt: "Früher haben wir an den Sachen gearbeitet, bis sie fertig und schön waren, wir haben nicht auf die Zeit geachtet. Heute achtet man auf die Zeit und nicht darauf, ob die Dinge dem Hersteller Ehre machen." Ein wahres Wort.

    Liebe Grüsse
    Iðunn

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